Gitarrenunterricht in Dresden mit Meistergitarristin Sina Neumärker
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Mein Gitarrenunterricht Dresden (in Kurzform):
Motivation Gitarrenunterricht :
Unter den Gründen, mit dem Erlernen eines Instrumentes zu beginnen, finden
sich in
Umfragen häufig folgende Angaben:
-„Das Instrument noch mal richtig spielen lernen...“
-Freizeitgestaltung: Interessen
-selbst Musik machen (Aktivität)
-gemeinsames Musizieren zu Hause
-Bekanntschaften schließen
-Entspannung
-Selbstbestätigung
-besseres Gespür für Musik erlangen
-Kreativität
Rolle des Lehrers beim Gitarrenunterricht:
Untersuchungen haben gezeigt, daß der erste Gitarrenlehrer einen großen
Einfluß auf die spätere
musikalische Entwicklung von Kindern hat. Die Entwicklung musikalischer Aktivitäten
ist
danach in nicht zu unterschätzendem Maße personengebunden.
Gute Schüler haben meist ein gutes Verhältnis zu ihrem Gitarrenlehrer
und nehmen ihn als
unterhaltsam, freundlich und als guten Musiker wahr. Die Leistung von
guten Schülern beruht also langfristig auf einem guten Schüler- Gitarrenlehrer
-Verhältnis.
Die Erwartungshaltung an den Instrumentallehrer ist bei Erwachsenen höher
als bei
Kindern oder Jugendlichen. Beim Ausbleiben von raschen Fortschritten entsteht
schnell
eine Unzufriedenheit der Schüler. Eine besondere Qualifikation und viel
Erfahrung des
Lehrers sind deshalb im Erwachsenenunterricht nötig.
Erwachsene Anfänger sind „Musik-Kinder“. Die im Alltag gewohnten
Leistungsmaßstäbe
sollten nicht auf das „Musiklernen“ übertragen werden.
Der Unterricht mit Erwachsenen bekommt einen stärkeren Dienstleistungscharakter.
Hierin
hat der Gitarrenlehrer dafür zu sorgen, daß gestellte
Erwartungen realistisch und mit einem
entsprechenden Maß an Eigenaktivität- und Verantwortung des Schülers
verbunden sind.
Neben der fachlichen Qualifikation sollte der Gitarrenlehrer
folgende Eigenschaften besitzen:
- positive Einstellung zum Musizieren
- Einfühlungsvermögen und Verständnis
- Kooperationsfähigkeit und Flexibilität
- gute Beobachtungsgabe: Fähigkeiten des Schülers erkennen und Veränderungen
wahrnehmen
- hohes Maß an Selbstreflexion und Analyse
- Bereitschaft zur ständigen Weiterentwicklung
Besondere Vorteile bei der Arbeit mit erwachsenen Schülern sind:
- Berufserfahrung auch auf anderen Gebieten
- Gitarrenlehrer hat selbst als Erwachsener mit dem Instrumentalspiel begonnen
Gitarrenunterricht Dresden - Bedeutung des Übens:
Der Volksmund sagt: „Übung macht den Meister“. Seltsamerweise
existiert in unserer
Gesellschaft ein hartnäckiger Glaube, daß dies auf dem Gebiet der
Musik nur mit einer
besonderen musikalischen Gabe möglich ist. Im Widerspruch dazu hält
sich genauso
hartnäckig das Vorurteil, daß nur diejenigen etwas leisten können,
die bereits als
Kleinkinder mit dem Musikunterricht begonnen haben.
Historische und kulturelle Aspekte
In diesem Abschnitt soll kurz auf die Verbreitung und Bedeutung der Gitarre
im
Laienmusizieren eingegangen werden.
Nachdem die Gitarre schon im 18.und 19.Jahrhundert als Hausinstrument unter
dem
Einfluß der italienischen und spanischen Komponisten Verbreitung fand,
gab es einen
Schub durch Entwicklung im Gitarrenbau in der 2.Hälfte des 19.Jh. in Spanien.
Die noch heute verbreitete klassische Konzertgitarre ermöglichte die Entwicklung
der
spanisch geprägten klassischen Konzertmusik, die in klassischen Gitarrenkonzerten
heute
noch zu den beliebtesten zählt. Im Laienmusizieren entwickelte sich im
Zuge der
Singbewegung um 1900 herum die sogenannte „Wanderklampfe“. Die Gitarre
wurde zu
einem der beliebtesten Begleitinstrumente. Auch heute noch gehört eine
Gitarre zur
Grundausstattung von Ferienlagern, Rüsten, etc.
Die Westerngitarre wurde durch Blues und Country in Nordamerika seit Anfang
des 20.
Jh. zu einem der bis heute beliebtesten Instrumente. In Spanien wurde die Flamencogitarre
entwickelt und in Südamerika kam es zu einer Verschmelzung von Folklore
und kassischer
Gitarrenspielweise.
Einen großen Entwicklungssprung brachte die Verbreitung der E-Gitarre
seit den 1960er
Jahren im Zuge der „Beatmusik“ und der heute als Rock bezeichneten
Musikrichtung mit
sich. Sie wurde zu einem stilprägenden Instrument, nach dessen Spielweise
sich vielfältige
Stilrichtungen charakterisieren lassen.
Ebenfalls seit den 60er/70er Jahren fand die Flamenco-Gitarre durch den
Ausnahmevirtuosen Paco de Lucia weltweite Verbreitung. In die gleiche Zeit fällt
die
Verbreitung der Westerngitarre durch die „Singer/Songwriter“ –
Generation um Bob
Dylan, Neil Young, Joan Baez, Simon&Garfunkel u.v.m. Künstler wie Leo
Kottke
machten die Westerngitarre zu einem Soloinstrument, das heute als „Fingerstyle
Guitar“
bezeichnet wird.
Mit der Entwicklung des Fusion und des Instrumentalrock in den 1970er und 1980er
Jahren erlangte die „Rock“-Gitarre den gleichen Anspruch wie klassische
Gitarre und
Jazzgitarre.
Folk, Jazz, Flamenco, Rock und Pop verschmelzen gegenwärtig zunehmend zu
„Weltmusik“. Gitarristen aus verschiedenen „Lagern“
eröffnet dies die Entwicklung zu
einem universelleren Spiel, das Improvisation, Spiel in verschiedenen Besetzungen,
stilistische Variabilität u.v.m. enthält.
Autodidaktisches Lernen Gitarrenunterricht :
Dem autodidaktischen Lernen wurde von der Forschung bisher wenig Aufmerksamkeit
geschenkt. Ganz im Gegensatz dazu gibt es eine Fülle an Lehrmaterial, das
sich auch und
gerade an den musikalischen Laien wendet . Die Verbreitung des
Laienmusizierens und der geringe Anteil des Unterrichts macht dies
verständlich. Ein Grund für das mangelnde Forschungsinteresse der
Musikpädagogik
dürfte die klassische akademische Tradition sein. Als Grund für das
verbreitete
autodidaktische Lernen im Bereich der Popmusik wird lediglich das Nichtvorhandensein
von Fachlehrern in früheren Jahrzehnten genannt
Die leichte Vermittelbarkeit bestimmter Lerninhalte durch Lehrbücher (Tabulaturen
statt
Noten, Griffbilder) und technische Medien (Tonträger, Video) trägt
sicher viel zur
Verbreitung des Gitarrenspiels bei. Genauere Untersuchungen hierzu sind nicht
bekannt.
Auf dem Markt verfügbare Lehrmittel Gitarrenunterricht Dresden
Die größte Schwäche der dem Laien leicht zugänglichen
Gitarrenlernbücher besteht in
ihrer kommerziellen Orientierung. Abgesehen von klassischen Gitarrenschulen,
die sich
fast ausschließlich an Kinder und damit an die unterrichtsgebundene Ausbildung
wenden,
werden in populären Musikrichtungen überwiegend Notenbücher,
Songbooks, Play Along
– Reihen, Lernbücher und Hilfsmittel herausgegeben, die didaktisch-methodisch
nicht
aufbereitet sind. Layout und CD-Beilagen täuschen über den teilweise
weniger als
rudimentären Inhalt hinweg. Das Auffinden von gutem Lehrmaterial wird dadurch
für den
Anfänger sehr schwer.
Ein großes Problem ist das verfügbare Angebot. Nur in sehr großen
Fachgeschäften steht
eine gewisse Auswahl bereit. Lehrmaterial kann natürlich leicht im Internet
gefunden und
bestellt werden. Hier muß sich der Käufer aber auf die Werbebeschreibung
der Verlage
oder Online-Kritiken verlassen. Im Gespräch mit erwachsenen Schülern
konnte eine große
Ratlosigkeit in Bezug auf das angebotene Lehrmaterial festgestellt werden. Im
Unterricht
mit Erwachsenen spielt die Beratung deshalb eine sehr große Rolle (besonders
auch in
Bezug auf Instrumente und Zubehör).
Gründe, qualifizierten Gitarrenunterricht in Anspruch zu nehmen
Für Erwachsene sind folgende Beweggründe für die Aufnahme des
Gitarrenunterricht
besonders markant:
-Motivation von außen holen (den „inneren Schweinehund“ überwinden)
-sich von einem Profi leiten lassen
-eigene Barrieren überwinden
-sich eine gute Ausbildung gönnen („richtig“ Gitarre spielen
können)
Das in der Praxis tatsächlich ein großer Bedarf an fachlicher Anleitung
besteht, wird an
den verbreiteten Gruppenkursen sichtbar. Diese Kurse, das autodidaktische Lernen
und die
Vermittlung von Kenntnissen innerhalb von Freundeskreis, Vereinen etc. führen
zu sich
immer wiederholenden Mängeln in der spieltechnischen Handhabung der Gitarre
und der
musikalischen Ausführung. Als wichtiger Aspekt, Unterrichtsstunden zu nehmen,
wird
häufig angeführt, Fehler vermeiden zu wollen. Deshalb sollen im folgenden
einige
verbreitete Defizite aufgelistet werden, deren Behebung Aufgabe der Gitarren-Fachlehrer,
aber auch der Veranstalter der Gitarrenkurse (Auswahl qualifizierter Lehrer)
ist.
Es zeigt sich, daß ohne einen qualifizierten Unterricht eine Reihe von
Fehlern sehr häufig vorkommt und
sogar noch verbreitet wird. Dadurch wird eine spätere musikalische Entwicklung
sehr oft blockiert.
Eingeschliffene Fehler erfordern einen immensen Korrekturaufwand.
Die folgende Auflistung von Defiziten ergab sich aus Beobachtungen in der Musizierpraxis
und in
Musikschulen:
- „Geschrummel“ über alle Saiten ohne Rücksicht auf die
Harmonie
- uneffiziente Fingerstellung bei Akkord-Griffen und ungenaue Ausführung
(manche Töne schnarren,
andere klingen gar nicht)
- „Liedbegleitung“ ohne Singen (Bedürfnis nach Begleitung braucht
einen Grund)
- Unkenntnis der Möglichkeiten der Gitarre (Melodiespiel, Solospiel, Begleitung)
- „Kleben“ der rechten Hand an der Gitarre
- falsche Vorstellung von der Anschlagbewegung (oft Kraft statt Schnelligkeit),
mangelndes
Bewegungsbewußtsein (Spannung, Entspannung), keine Ahnung von wesentlichen
physikalischen
und physiologischen Grundlagen (führt oft zu unzweckmäßigen
Bewegungen und bei Vielen
schließlich zum Scheitern)
- schlechte Haltung der linken Hand (kleben am Gitarrenhals, keine Vorstellung
von der Rolle des
Daumens)
- Konzentration auf die linke Hand (Griffe) unter Vernachlässigung der
rechten Hand (Technik)
- schlechte Klangqualität des Spiels durch Nebengeräusche der Fingerbewegung
(schleifen, kratzen,
schleichen), unsinnige Bewegungsabläufe, zu leises oder zu brachiales Spiel
- imitatorisches Mitspielen von Playalongs ohne Beherrschung der Grundlagen
des Spiels
- Unfähigkeit, Takt und Tempo vorzugeben bzw. einzuhalten (z.B. Rockband:
keiner kann das Tempo
halten)
- schlechte Literatur auf dem Markt: z.B. Verzicht auf Taktstriche in Liedern,
Sammelsurien von
Akkordgriffen ohne Sinn und Zusammenhang, keine Abstufung nach Schwierigkeitsgraden,
Fehlen
von einfachen Griffen (z.B. 4-Finger Griffe statt 2-Finger-Griffe), anatomisch
ungünstige
Fingersätze
- Mängel in den meisten Musiklehrbüchern: Bedeutung von Dreiklängen
und Akkorden im
Ungewissen, Grundton wird oft ignoriert (führt zu „undurchsichtigem
Geschrammel“)
- keine oder mangelhafte Notenkenntnis
- Unfähigkeit, einfache Taktarten zu erkennen und Dur/Moll zu unterscheiden
- weitgehende Unkenntnis von Musikrichtungen in teilweise erschreckendem Ausmaß
(gilt sogar für
viele Berufsmusiker)
- kein oder minimales lokales Musikleben (bes. Kleinstädte)
- kein Zugang zum Improvisieren
- flächendeckende Vorurteile über alles und jeden bei gleichzeitiger
Unwissenheit
- künstliche Gräben zwischen „Laien“ und „Profis“
- mangelnde Eignung von Instrumenten, z.B. zu hohe Saitenlage
- falsches Lernen in der Schule (Beispiel: Auf die Frage nach der Anzahl der
Töne in einer Oktave
kommt fast immer die Antwort 7 statt 12), komplettes Unverständnis unserer
eigenen Musikkultur
(z.B. Harmonielehre)
- erhebliche Schwächen beim Singen (vor allem jüngere Schüler)
- katastrophale Hörkultur (Medienüberflutung, repetetiver Charakter
der kommerziellen Beschallung)
- keine Ahnung, wie man übt (oder daß man überhaupt üben
muß!)
- kulturelle Einengung auf gängige Klischees (Musikrichtungen, Perfektionismus
statt
Experimentierfreude, Pop-Importkultur)
- nicht Zuhören beim Spielen
Klassische Gitarre: